Wissenswertes

Glutenfrei

Was die Ernährungsumstellung bedeutet

Die glutenfreie Ernährung ist sicherlich eine Umstellung, bedeutet aber keinen gänzlichen Verzicht auf Getreideprodukte. Bei uns finden Sie unter anderem Brot und Brötchen, Kuchen und Gebäck, Nudeln und Bratlingmischungen aus Reis, Mais oder anderen Alternativen zu Getreide, die kein Gluten enthalten. 

 

Es handelt sich dabei um vollwertige, schmackhafte Produkte, die den Körper optimal mit allen nötigen Nährstoffen versorgen, ohne dabei die Verdauung zu beeinträchtigen.

 

Glutenfreie Backwaren, die für Menschen mit der Stoffwechselkrankheit Zöliakie (bei Erwachsenen spricht man auch von Sprue) unverzichtbar sind, unterliegen höchsten Qualitätsansprüchen. Die Zöliakie ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut aufgrund einer Überempfindlichkeit gegen Gluten, das in vielen Getreidesorten vorkommende Klebereiweiß.

 

Bei uns finden Sie glutenfreie Produkte, die aus kontrolliert biologischem Rohstoffen hergestellt werden. Während der Produktion wird streng darauf geachtet, dass Lagerung und Verarbeitung getrennt von glutenhaltigen Produkten erfolgen.

 

Zu erkennen sind glutenfreie Produkte an der Kennzeichnung „glutenfrei“ und darüber hinaus am Glutenfrei-Symbol, der durchgestrichenen Ähre.



Traubenkernmehl

... hilft "freie Radikale" zu neutralisieren

OPC schützt als starkes und lange wirksames Antioxidans unsere Zellen, in dem es freie Sauerstoff Radikale neutralisieren kann. Freie Sauerstoffradikale werden bei dauerhafter Einwirkung als schädlich für unsere Gesundheit gesehen. "Freie Radikale". können Zellen oder Zellwände zerstören und die Erbsubstanz verändern und werden heute mit verantwortlich gemacht für viele Gesundheitsprobleme. 

Freie Radikale entstehen ständig in unserem Körper.

 

Besonders aber durch Umweltgifte, Tabakrauch, bei Stress und starker körperlicher Anstrengung, aber auch besonders bei chronischen Erkrankungen. Auch zu viel Sonne, Klimaanlagen, verschmutzte Luft, Ozon, Medikamente, Übergewicht und Leistungssport lassen den Anteil der Freien Radikale im Körper ansteigen. Laut den neuesten DACH-Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr werden für die Entstehung und den Verlauf von Arteriosklerose oder Krebs, der senilen Makuladegeneration der Netzhaut des Auges, der Augenlinsentrübung, entzündlicher Gelenkerkrankungen, der Photoalterung der Haut und einiger anderer Erkrankungen reaktive Sauerstoffspezies mitverantwortlich gemacht.

 

 


Freie Radikale werden durch Antioxidantien neutralisiert; diese werden bei dem Prozess verbraucht, sie müssen also ständig mit der Nahrung oder mit einer entsprechenden Nahrungsergänzung zugeführt werden.

 

Unser Tipp: da recht geschmacksneutral  vielfältig in der Küche einsetzbar; als Zutat für Backwaren aller Art wie Brot, Pfannkuchen, Kuchen, Desserts, Suppen, aber auch zu Joghurt oder ins Müsli.

 

Quellen: http://www.traubenkernmehl.com/

 

http://www.govinda-natur.de/shop/Bio-Naturkost/Glutenfreie-Mehle/Traubenkernmehl-bio::475.html


Schwarzkümmel

Die wenig bekannte "Wunderwaffe"

Schwarzkümmel hat den historisch gewachsenen Ruf, ein Allheilmittel gegen nahezu jedes gesundheitliche Problem zu sein. Seit 1964 wurden mittlerweile hunderte wissenschaft-liche Studien veröffentlicht, die sich in irgendeiner Form mit Schwarzkümmel befasst haben. In der Gesamtheit belegen all diese Untersuchungen genau das, was vorderasiatische und nordafrikanische Kulturen seit tausenden von Jahren bereits wussten– dass nämlich der echte Schwarzkümmel im Grunde ein wahres Wundermittel ist. Die positiven Eigenschaften, die Schwarzkümmel seit 2000 Jahren zugesprochen werden, konnten auch wissenschaftlich nachgewiesen werden.

 

Quelle:

www.zentrum-der-gesundheit.de/schwarzkuemmeloel-ia


Schwarzkümmel wirkt:

 

 

 

• schmerzlindernd

• entzündungshemmend

• antibakteriell

• antiviral

 

 

• antifungal

• gegen Geschwüre

• blutdrucksenkend

 

• antioxidativ

 

• schützend vor oxidativem Stress

• entkrampfend

• bronchospasmolytisch 

• antidiabetisch

• Insulin sensibilisierend

• die Leber schützend

• die Nieren schützend

• den Tumor Nekrose-Faktor hemmend

 



Petersilie

Ernsthafte Konkurrenz für Nahrungsergänzungsmittel

Petersilie ist viel mehr als die grüne Dekoration auf dem Teller-rand. Sie ist so vitalstoffreich wie ein Multivitaminpräparat  und für die Gesundheit meist nützlicher als die Speise, die sie schmückte. 

 

Petersilie reduziert Entzündungen, motiviert die körpereigenen Abwehrkräfte und reguliert das Hormonsystem, reinigt das Blut, lässt Mundgeruch verschwinden, beugt Nieren- und Blasensteinen vor, schützt die Lungen vor krebserregenden Substanzen, hilft bei Sodbrennen und Aufstoßen, steigert das Leistungsvermögen, bekämpft Erschöpfungszustände.

 


, stärkt das Herz, löst Cholesterin in den Venen auf, unterstützt die Nebennieren, härtet die Zähne, baut Knochen auf, verbessert die Nährstoffaufnahme, beseitigt das Völlegefühl im Magen.

Außerdem ist Petersilie natürlich und preiswert und passt immer – zum Frühstück, Mittagessen und zum Abendbrot und sollte deutlich mehr gegessen werden als üblich ! 

 

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/petersilie

 


Gesunde Ernährung stärkt das Immunsystem

“Eure Lebensmittel sollen eure Heilmittelsein” (Hippokrates)

Eine Grundlage für Ihre Abwehrkräfte ist eine abwechslungsreiche, gesunde Ernährung bevorzugt mit wenig verarbeiteten Lebensmitteln. In der Erkältungszeit sollten Sie besonders auf die Qualität der Lebensmittel und eine gute Versorgung mit wergebenden Inhaltsstoffen achten.

 

Vitamin D wird durch die UV- Strahlung der Sonne im Körper aktiviert. Sonnige Tage im Winter sollten daher nach Möglichkeit genutzt werden. Vor allem aber sollten Sie regelmäßig Vitamin D reiche Nahrung verzehren wie Meeresfrüchte, Hering, Lachs oder Sardinen. Für diejenigen die keinen Fisch mögen, gibt es Milch, Käse, Eigelb, Avocados, Champignons, Steinpilze und Pfifferlinge als Option.

 

 


Vitamin C steigert die Abwehrkräfte gegen Infekte. Ein Tagesbedarf von 100 mg ist empfohlen, den Sie durch Zitrusfrüchte, rote Paprika, Kohlsorten oder Fenchel, Acerola, Sanddorn und Hagebutte decken können.

 

Zink, Eisen - dank der Mineralien werden bestimmte Immunzellen beeinflusst und dadurch Enzündungsprozesse gehemmt. Außerdem ist Zink direkt für die Bildung von Abwehrzellen mitverantortlich. Weiterhin wird durch das Zink die Aktivität der weißen Blutkörperchen, welche die Schleimhäute anschwellen lassen, gemindert. Zinkreich sind Käse, Erdnüsse, Mais und Haferflocken. Eisenreich sind Vollkornprodukte, Linsen, Petersilie und Sesam.

 

Hühnersuppe – ein altes Hausmittel, denn im Hühnerfleisch sind Eisen und das wertvolle Spurenelement Zink in hoher Konzentration vertreten.

 

Knoblauch und Zwiebeln gehören zu den stärksten Lebensmitteln für das Immunsystem. Dank ihrer enzündungshemmenden Inhaltsstoffe wirken sie hervorragend zur Grippe Abwehr.

 

Kraftpakete unter den Lebensmitteln sind Brot, Nudeln, Reis (bevorzugt Vollkorn) und Kartoffeln. Sie liefern neben Vitaminen und Mineralien auch wertvolle Ballastoffe und Energie.

 

Trinken sollte man grundsätzlich ca 2l am Tag . Heiße Tees töten Viren ab, Lindenblüten- oder Holunderblütentee sind schweißtreibende Medizin für den Körper. 

 

Darmflora - unsere Darmbakterien stehen an vorderster Front, wenn es darum geht Krankheitserreger abzublocken. Grundsätzlich unterstützt eine ballaststoffreiche Lebensmittelauswahl das Wachstum einer gesunden Darmflora. Probiotische Naturjoghurt und Sauerkraut liefern aktive Milchsäurebakterien, die die gesunde Darmflora fördern. Zucker-, fett- und weißmehlreiche Nahrung unterstützt (leider) die ungute Darmflora.

 

Ein Exkurs in die Naturheilkunde: basische Ernährung

Besonders in einem sauren Millieu fühlen sich Bakterien, Viren, Pilze und andere schädliche Mikroorganismen wohl. Häufige Erkältungen und Infektanfälligkeit sind das Resultat. Um Ihre Abwehrkräfte zu stärken, bevorzugen Sie eine basische Lebensmittelauswahl, wobei Alkohol, Zucker, Getreideprodukte und tierische Produkte vermieden werden.

  • Gemüse, Hülsenfrüchte und Pilze (3 Hände voll/Tag): Blumenkohl, Paprika, Radieschen, Rote Beete, Brokkoli, Karotten, Austernpilze, Champignon
  • Kräuter wie Meerrettich, Senf und Kresse enthalten sog. “Phytobiotoka”
  • Quinoa, Hirse und Amaranth ersetzen Getreideprodukte wie Pasta und Brot aus Weizen oder Roggen
  • Früchte (je süßer das Obst, desto mehr Säure entsteht); ideal sind: Beerenobst, Granatapfel, Äpfel, Ananas, Mandarinen, Orangen
  • Nüsse und Samen (Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne e.t.c) ca. 1 handvoll pro Tag
  • kaltgepresste Pflanzenöle wie Leinöl 

Ihre Krankenkasse bezuschusst Ihnen individuelle Ernährungsberatung:

Wir informieren Sie gerne Tel. 06181-9529939.

 


Bitter-Basenpulver

Basische Bitterstoffe für Ihre Entsäuerungskur

Das Bitter-Basenpulver eignet sich hervorragend, dazu, den Organismus mit den dringend benötigten basischen Bitterstoffen zu versorgen. Diese Bitterstoffe stärken Ihre Leberfunktionen und unterstützen somit Entsäuerungs- und Entschlackungsprogramme aller Art. 

 

Anwendung:
Das Bitter-Basenpulver wird vor dem Essen direkt in den Mund genommen (eine Messerspitze bis ¼ Teelöffel genügt), eingespeichelt und nach kurzer Einwirkzeit geschluckt.

Das Bitter-Basenpulver kann auch als Bitterstoff-Tee zubereitet werden. Übergießen Sie ¼ Teelöffel Bitter-Basenpulver mit 150 ml heißem Wasser, lassen Sie den Tee 3 bis 5 Minuten ziehen, süssen Sie – wenn nötig - mit etwas Honig trinken Sie den Tee (inkl. Bitter-Basenpulver) schlückchenweise vor den Mahlzeiten. Das Bitter-Basengewürzpulver kann auch als Gewürz eingesetzt werden und schmeckt - sparsam dosiert - auf Broten und in Salaten.

 

Unser Tipp: nicht kochen

 

Inhaltsstoffe: Bibernelle*, Kümmel*, Bitter-Fenchel*, Wacholderbeeren*, Beifuß*, Anis*, Schafgarbe*                                                                                             *aus kontrolliert biologischem Anbau

 



Mango – die göttliche Frucht

Leckerer Kraftprotz aus dem Himalaya

Die in Indien als göttliche Frucht bekannte Mango – sie steht hier für Reinheit, Fruchtbarkeit, Stärke und Kraft – hat Ihren Ursprung vermutlich an den Südhängen des Himalaya und wird bereits seit über 4000 Jahren in der Umgebung des Ganges kultiviert. 

 

 

Mittlerweile wird der immergrüne, bis zu 30 m hoch wachsende und bis zu 100 Jahre alt werdende Mangobaum in fast allen tropischen Ländern angebaut. Die Verwendung ist so variabel wie die Vielfalt der vermutlich über 1000 verschiedenen Sorten. 

 

 

Die süßen Früchte mit Ihrem weichen Fruchtfleisch können pur, als Bestandteil eines Obstsalates, als Konfitüre aber auch als herzhafte Suppe oder würziges Mango-Chutney verarbeitet werden.

 

Eine reife Mango erkennt man an Ihrem typischen Duft und daran, dass Sie auf leichten Druck nachgibt, während die Farbe nur wenig über den Reifezustand verrät.



Kaki

Der fruchtige Energielieferant aus China

Kaki - der fruchtige Energielieferant aus China

Die Kaki (Diopyros kaki = Göttliches Feuer) wird in China seit über 2.000 Jahren kultiviert, als Glückssymbol geschätzt und in der traditionellen Heilkunde verarbeitet. Ihr hoher Anteil an Beta-Karotin (Provitamin A) macht sie so wertvoll. Auch gilt sie, dank hohem Glukoseanteil, als schneller Energielieferant. Kakis genießen Sie am besten, wenn sie weich sind wie Tomaten. Diesen ähneln sie in ihrer runden Form. Nur sind Kakis tieforange und wachsen am Baum. Der hohe Gehalt an „pelzigen“ Tanninen der noch nicht ausgereiften Frucht sorgt für eine herbe Komponente im Geschmack. Im reifen Zustand schmecken die Kakis obstsüß. Sie sind saftig wie Mangos und ausgesprochen magenfreundlich.

 

 


Verzehrempfehlung: Reife Kakis können Sie mit Schale essen. Viele entfernen diese aber auch oder essen die Kaki wie eine Kiwi – aus der Schale gelöffelt.

 

 


Chiasamen

Natürliche und naturgegebene Nahrungsergänzung?

Die Natur stellt uns Pflanzen zur Verfügung, die wahre Schätze für unsere Ernährung und Gesunderhaltung verbergen. Manchmal ist es schwierig an diese „sekundären Pflanzen- bzw. Vitalstoffe“ zu gelangen, manchmal aber auch recht einfach.

Beispielsweise ist jetzt Traubensaison und es ist sehr einfach und durchaus sinnvoll die von vielen Menschen als unangenehm-bitter empfundenen Kerne aufzubeißen und mitzuessen. Kommen Sie „zum Kern“ der Traube, knacken Sie diesen und gelangen Sie so an die wertvollen und doch kostenlosen Bitterstoffe und Antioxidantien. Wem dies zu unangenehm ist kann noch einfacher das geschmacksneutrale aber wirkungsreiche Traubenkernmehl kaufen…

Traubenkernmehl ist das Lebensmittel mit dem höchsten Gehalt an sog. PCOs, die Ihre Abwehrkräfte stärken, Ihr Immunsystem stabilisieren, Entzündungsprozesse und freie Radikale im Körper abfangen – auf die Sie nicht verzichten sollten!

 

Chia-Samen


Knollen- und Wurzelgemüse

Mineralstoff- und Balaststoffliferanten

Heute mal ein ganz einfacher, aber trotzdem wertvoller Produkttipp von uns.

 

Gemüse, vor allem die Knollen- und Wurzelvarianten sind wertvolle Mineralstoff- und Ballaststofflieferanten.

 

Also, stöbern Sie gerne durch unsere Obst- & Gemüseabteilung und lassen sich inspirieren...



Käse und Wein

Eine genussvolle Verbindung

Käse und Wein sind nicht nur eine genussvolle Verbindung, für viele Feinschmecker bilden Sie das kulinarische Traumpaar. Erste Begegnungen zwischen den Genießern und den Bio-Köstlichkeiten findet oft in der Jugend statt, oft noch mit einfachem Käse, einem süßen Rotwein und Baguette dazu.

 

Später, wenn der Gaumen anspruchsvoller und das Wissen über hochwertige Lebensmittel gewachsen ist, werden die Kombinationen kritischer ausgewählt. Beide Produktfamilien, Käse und Wein, bieten bereits allein zahlreiche Geschmackserlebnisse, die sorgsam zusammengestellt werden sollten. Schon deshalb sollten Sie den allgemeinen Ausspruch „Rotwein zum Käse“ vergessen und sich auf Ihre eigene genussvolle Reise begeben.


 

Und diese Reise ist gar nicht so schwer. Die sechs goldenen Regeln, wenn es um die perfekte Harmonie zwischen Käse und Wein geht, helfen Ihnen das Reiseziel zu finden:

 

• Je cremiger der Käse ist, desto mehr Säure darf der Wein haben.

• Je härter der Käse ist, desto mehr Gerbstoffe benötigt der Wein.

• Säuerliche Käsesorten vertragen sich am Besten mit einem halbtrockenen oder edelsüßen Wein.

• Sind die Käsesorten sehr salzig, ist ein edelsüßer Wein zu bevorzugen, 
    aber genauso gut passen Weine mit einer kräftigen Säure dazu.

• Wenn Sie eine Käseplatte Ihren Gästen anbieten, sollte sich die Weinauswahl nach dem kräftigsten Käse richten.

 

Aber die wichtigste Regel beinhaltet das sechste Prinzip:

• Gehen Sie nach dem „kollektiven Geschmack in den Regionen“. Weine und Käse aus derselben Region harmonieren in der Regel sehr gut miteinander.

 

Als Reisebegleiter ist es hilfreich sich die einzelnen Käsefamilien anzuschauen. Hier ein paar Beispiele, welche Käse mit welchen Weiß- und Rotweinen harmonieren. 

 

KÄSE WEISSWEIN ROTWEIN
 Frischkäse, Rahmkäse, Mozzarella leichter, lebhafter Silvaner, Weißburgunder oder Bacchus

 wenn es ein Rotwein sein soll,

dann ein Spätburgunder

Weichkäse mit weißem Edelpils trockener oder halbtrockener Riesling, jugendlich frische Burgunder Spätburgunder
Blauschimmelkäse, Edelpilzkäse Chardonnay Portwein
Halbfester Schnittkäse und Schnittkäse Weißburgunder, halbtrockener Riesling, Gewürztraminer leichter Spätburgunder
Hartkäse gehaltvoller Weißwein oder Grauburgunder samtiger, nicht zu tanninreicher Rotwein wie Blaufränkisch
Ziegenkäse Trockener und fruchtiger Silvaner, Weißburgunder oder Riesling Auslese kein Rotwein

Italien - größter Weingarten der Welt

Wertvolle Trauben auf Demeter-Erde gewachsen

 

Italien gilt als Weingarten der ganzen Welt.

Mehr als die Hälfte aller produzierten Trauben wachsen hier,

vorwiegend im Süden des Landes. Das besondere Klima und experimentierfreudige Bio-Bauern sorgen für eine

besondere Dynamik im Bio-Anbau.


 

Herr Brucculeri, was zeichnet die sizilianische Hügellandschaft für den Anbau von Trauben aus?

 

 

Wie im Weinbau sind Klimaverhältnisse und Bodenbeschaffenheit entscheidend für den Anbau von Tafeltrauben. Unser Betrieb liegt auf einem sehr trockenen und luftigen Hügel in der wunderschönen Gegend über dem S. Giovanni See in Naro. An klaren Tagen können wir in unseren Weinbergen bis zum Etna schauen. Diese bevorzugte Lage reduziert Feuchtigkeit und Nässe und minimiert dadurch Schäden durch Mehltau. Dank der trockenen Luft und der vielen Sonnenstunden erhalten die Früchte mit ihrer dünnen Haut die notwendige Reife und Fruchtigkeit. Das schmeckt man einfach.

 Warum haben Sie sich für den Demeter-Anbau entschieden?

Ich bin ein sehr experimentierfreudiger Mensch. Seit Anfang der 50er Jahre werden auf unserem Betrieb die verschiedensten Kultivierungsmethoden getestet. Anfang der Neunziger habe ich die Herausforderung angenommen und den Betrieb umgestellt. Ein Vortrag des Demeter-Verbandes in Italien hat mich fasziniert und gereizt, die Ideen in die Praxis umzusetzen. Die Natürlichkeit und Qualität der Trauben gibt unseren Mut recht.

 

Was ist das Besondere an Ihren Trauben?

 

Wir haben eine ganz spezielle Methode entwickelt, um die Trauben vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Dafür umhüllen wir im Juni alle Weinbeeren mit kleinen Säckchen. Sie reifen dann in diesem Schutzmantel heran und werden im Herbst auch damit geerntet. Wir sind Pionier auf diesem Gebiet und sichern damit die gleichbleibend hohe Qualität unserer Tafeltrauben.

 

Hier finden Sie weitere interessante Informationen zum Traubenanbau
von Luigi Brucculeri.



Grüner Spargel

Ein unkomplizierter Kollege

 

Im Gegensatz zu seiner weißen Verwandtschaft wächst grüner Spargel oberirdisch auf dem flachen Feld. Damit entfällt zwar das aufwendige Bauen von Dämmen, aber die Vorbereitungszeit des Bodens durch Zwischen-fruchtanbau beträgt zwei Jahre.

 

Die Ernte ist dagegen wieder leichter. Wenn die Stangen 20 bis 25 Zentimeter aus der Erde ragen, werden sie einfach abgeschnitten.


 

Durch die Sonneneinstrahlung färben sich die Spargelstangen auf ihrer ganzen Länge grün. Sie sind meist dünner als beim weißen Spargel, schmecken aber dafür kräftiger und würziger. Spargel ist generell kalorienarm und beinhaltet viele Ballaststoffe, die für die Verdauung dringend benötigt werden. Grünspargel hat zudem einen höheren Gehalt an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen wie Vitamin C und Provitamin A. Weitere Vorteile des grünen Spargels zeigen sich in der Küche: Die Stangen müssen nur im unteren Drittel geschält werden und sind roh verwendet im Salat ein Genuss. Das macht weniger Arbeit und minimiert den Schälverlust.

 


Tofu in seiner reinsten Form

Der gesunde und ökologische Trendsetter

Interview mit Wolfgang Rainer Heck, Gesellschafter und Geschäftsführer der Life Food GmbH Taifun in Freiburg.
Seit fast 25 Jahren leistet das Unternehmen Pionierarbeit für Tofuprodukte.

 

Herr Heck, Sie beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit der Herstellung von Tofu. Welche Rolle spielt Tofu hierzulande als Lebensmittel?

 

 

Das asiatische Grundnahrungsmittel aus Soja hat sich in Europa mittlerweile vom Außenseiter zum anerkannten Lebensmittel entwickelt. 

Tofu in seiner reinsten Form

Obwohl seine gesundheitlichen und ökologischen Vorteile relativ schnell erkannt wurden, brauchte Tofu ein bisschen Zeit bis es seinen Platz fand. Durch die aktuellen Diskussionen um die Ethik des Fleischkonsums sowie den Klimaschutzaspekt erhält Tofu durch den biologischen Anbau derzeit viel Rückenwind und erschließt neue Käuferschichten.

 

Der Anbau von Soja ist eng mit dem Thema Gentechnik verknüpft.

Wie sichern Sie die Gentechnikfreiheit der Produkte?

Das biologische Sojasaatgut lassen wir vor der Ernte immer auf GVO-Freiheit (gentechnisch veränderte Organismen) untersuchen. Erst danach folgt die Zulassung für den Anbau. Jede Partie Sojabohnen, die bei uns in die Produktion gelangt, wird auf Gentechnik getestet. Es gibt ein lückenloses Kontrollsystem von der Saatgutzüchtung über Aussaat, Ernteerfassung bis zum Einsatz in der Produktion. So können wir auf jeden Fall gezielt Verunreinigungen ausschließen.

 

Mit gezielter Vertragslandwirtschaft forcieren Sie den europäischen Sojaanbau.

Wächst Soja so einfach in Europa?

Gute Tofu-Sojabohnen brauchen viel Wärme, ausreichend Wasser und tiefgründige Böden. Unsere größte Herausforderung besteht darin, Landwirte in guten Ackerbauregionen zu gewinnen. Unser Engagement für den regionalen Soja-Anbau begann 1996 im Raum Freiburg. Mittlerweile ist das Konzept zu einem europäischen Projekt herangewachsen und umfasst rund 730 Hektar Sojabohnen. Um den Anbau auch in weniger guten Lagen zu ermöglichen, unterstützen wir die Züchtung neuer frühreifer Sorten.

 


Kiwi

Exotischer Alleskönner

Wussten Sie schon, dass sich frische Kiwis nicht mit Milchprodukten vertragen?

 

 

Kiwifrüchte enthalten das Enzym Actinidin, das Eiweiße spaltet. In Milchspeisen sorgen die Früchte daher innerhalb weniger Minuten für einen bitteren Geschmack. Nach einem eiweißreichen Hauptgang stellen Kiwis jedoch den idealen Nachtisch dar. Aus gesundheitlicher Sicht ist die Kiwi mit ihren zahlreichen Inhaltsstoffen ein echter Alleskönner. 

Die Kiwi ist eine zweihäusige Frucht

Mit 71 mg Vitamin-C auf 100 Gramm Fruchtfleisch liegt die stachelige Grüne noch vor der Zitrone und ist reich an Magnesium, Phosphor, Kalium und Eisen. In den Wintermonaten dienen Kiwis daher als Vitaminspender und stärken die Abwehrkräfte.

 

Ihren heutigen Namen erhielt die Kiwi - in Anlehnung an den neuseeländischen Vogel - erst im Jahr 1950 von den dortigen Produzenten. In Züchterkreisen heißt die Frucht auch „chinesische Stachelbeere“, denn ursprünglich stammt die Kiwi aus dem Jangtse-Tal in Südchina.

 


Felicetti Pasta

Bio-Pasta aus den Dolomiten

Italienische Nudelkultur: Respekt vor der Rohware und schonende Verarbeitung

Mitten in der idyllischen Bergwelt der Dolomiten, auf 1.000 Meter Höhe, stellt

das Familienunternehmen Felicetti hochwertige Bio-Pasta für die Marken dennree und Gustoni her.

Rund 60 Tonnen Nudeln fertigt die Pastificio täglich im Dauerbetrieb und leert die Silos, für deren Reinigung eine komplette Mannschaft des Alpenvereins anrückt, somit kontinuierlich. Der aus Mehl und Wasser bestehende Teig wird solange geknetet bis er glatt und homogen ist. Für Spaghetti dauert dieser Vorgang rund 25 Minuten Mit einem Luftdruck von 90 bis 100 bar wird der fertige Teig durch die Nudelformen, den sogenannten Matrizen gedrückt. Je nach Format und Material dieser Matrizen entstehen glatte oder gerillte sowie Lang- oder Kurznudeln. In der Trocknung, der schwierigsten Produktionsphase, verdunstet das gesamte Wasser.


 

Für eine optimale Nudelqualität setzt Felicetti auf ein traditionelles, schonendes Verfahren bei 70 Grad. So trocknen Langnudeln wie Spaghetti in den Dolomiten acht Stunden lang. Die frischen Nudeln warten dann in großen Silos mit bis zu sieben Etagen auf ihre Verpackung, um ihre Reise zu den Pasta-Liebhabern weltweit zu beginnen.

 

 


Leinöl

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet das Verhältnis 5:1 (Omega-6 : Omega-3)?

Diese Empfehlung basiert auf biochemischen Abläufen im Körper und bezeichnet das optimale Mengenverhältnis von Linol- zu Linolensäure. In den meisten pflanzlichen Ölen ist mehr Linolsäure enthalten. Daher ist es wichtig, dem Körper ausreichend Linolensäure zuzuführen.

 

Wie werden die RAPUNZEL OXYGUARD Öle hergestellt?

 

RAPUNZEL hat 1997 das äußerst schonende Verarbeitungsverfahren OXYGUARD entwickelt, das die Herstellung sehr hochwertiger Öle gewährleistet. Unter der RAPUNZELeigenen Dachmarke bieten wir unser kostbares Leinöl an, das jeweils eine besondere Fettsäuren-Zusammensetzung hat.

 

Äußere Einflüsse wie Licht, Sauerstoff und Wärme beschleunigen normalerweise die Zerstörung der extrem empfindlichen Inhaltsstoffe. Der Verarbeitungs-prozess mit OXYGUARD geschieht unter Ausschluss von Licht und Luft. Auf hohe Temperaturen und starken Druck wird ebenfalls verzichtet. 

RAPUNZEL OXYGUARD®-Leinöl

 

 

So bleiben die Inhaltsstoffe der Ölsaat vom Öffnen der Samenschale über die Pressung bis zur Abfüllung und Abpackung weitestgehend erhalten. Ein lichtundurchlässiger Karton schützt die Öle konsequent bis zum Öffnen weiter. Bewahren Sie die geöffnete Flasche im Umkarton und kühl auf.

 

Die wertvollen OXYGUARD Öle ergänzen unsere Nahrung mit ihrem Reichtum an essentiellen Fettsäuren, der in der Pflanzenwelt äußerst selten ist und daher für unseren Organismus einen hohen Gesundheitswert besitzt.

Die Leinsaat für unser OXYGUARD Leinöl beziehen wir bevorzugt aus Kanada. Da die Leinsaat hier jedoch nur begrenzt zur Verfügung steht, ergänzen wir sie mit chinesischer.

 

Selbstverständlich entspricht auch die chinesische Ware unseren in den Produktspezifikationen festgelegten Qualitätsanforderungen. Dazu gehört neben den analytischen Merkmalen auch die sensorische Qualität, die durch Probepressungen bei jeder Produktion abgesichert wird.

 

Was bedeutet das Verhältnis 5:1 (Omega-6 : Omega-3)?

Leinöl weist als einziges pflanzliches Speiseöl von Natur aus einen sehr hohen Gehalt dieser essentiellen Fettsäuren auf und eignet sich deshalb hervorragend, um eine ausreichende Versorgung mit Linolensäure zu gewährleisten.

 

Soll man Leinöl kühl lagern?

RAPUNZEL hat das OXYGUARD Verfahren in seinem eigenen Hause entwickelt. Die schonende Pressung und die Abfüllung erfolgen unter 30°C bei Licht- und Luftabschluss. So bleiben die Inhaltstoffe von der Samenschale bis zum Öl weitestgehend erhalten. Die Öle werden um sie vor Lichteinfluss zu schützen und die Inhaltsstoffe zu erhalten in eine dunkle Flasche abgefüllt und zusätzlich in einem Karton verpackt.  Die OXYGARD Öle werden jeweils nur kleine Chargen gepresst und erhalten ein begrenztes MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) von 6 Monate. Innerhalb des MHD von 6 Monaten gewährleistet RAPUNZEL eine gleichbleibend hohe Qualität des OXYGARD Öls.

Nach dem Öffnen empfehlen wir für das OXYGARD Öl eine dunkle und kühle Lagerung, um die Qualität und Inhaltsstoffe bestmöglich zu erhalten. Am besten das Öl gut verschließen und in dem Karton im Kühlschrank aufbewahren.

 

Gibt es noch andere Leinöl-Rezepte als nur den Leinöl-Quark?

Da manchen Kunden der Leinölgeschmack zu kräftig ist, empfehlen wir, das Öl z.B. in Quark einzurühren. Der Hinweis „Leinöl mit Quark und Pellkartoffeln“ bezieht sich auf ein klassisches Gericht aus der Region Berlin, Brandenburg.

Selbstverständlich kann man den empfohlenen Esslöffel Hanf- oder Leinöl täglich auch in Jogurt einrühren, an den Salat, über das zubereitete Gemüse geben oder pur verzehren – Hauptsache nicht erhitzen! Weitere Rezepte über den untenstehendem Link oder auf unserer Rezeptseite.

 

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